gefördert durch DFG Sachbeihilfe Kr 1521/7-1 und 7-2
Das Vorhaben zielt auf eine Weiterentwicklung der Komplexitätstheorie Boolescher Funktionen in zentralen Bereichen. Das betrifft erstens die Arbeit an Problemen bezüglich Berechnungskraft und algorithmischen Eigenschaften grundlegender nichtuniformer Berechnungsmodelle. Ein zweiter Schwerpunkt ist durch eine ansatzweise vorhandene Theorie gegeben, die die Schwierigkeit von Untere-Schranken- und Lernbarkeits-Problemen anhand kryptographischer Kriterien klassifiziert. Durch Aufdeckung weiterer allgemeiner Zusammenhänge und die Bestimmung der Komplexität kryptographischer Grundbausteine (z.B. Pseudozufallsbit- und -funktionsgeneratoren, Einwegfunktionen, ...) in verschiedenen Modellen soll diese Theorie verfeinert und ausgedehnt werden. Drittens sollen vor dem Hintergrund des Methodenreservoirs der Booleschen Komplexitätstheorie Beiträge zu Analyse und Design von Kryptosystemen erbracht werden. Das betrifft z. B. hardwareeffiziente Flusschiffren und Sicherheitsbeweise für kryptographische Protokollstrukturen.