Früher galt die Kryptographie als Werkzeug für Militärs, Geheimdienste und Diplomaten. Doch heute, in einer zunehmend vernetzten Welt, entwickelt sich die Kryptographie buchstäblich zu einer Schlüsseltechnologie für gesicherte Kommunikation. Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt hat die Kryptographie schon längst Einzug gehalten in alltäglich genutzte Geräte, darunter Geldautomaten und Mobiltelefone.
Der Entwurf kryptographischer Komponenten ist schwierig, und in der Praxis trifft man oft auf erhebliche Entwurfsfehler. (Dies kommentiert Bruce Schneier mit drastischen Worten: "Milliarden von Dollar werden für Computersicherheit ausgegeben, und das meiste davon wird für unsichere Produkte verschwendet.")
Die Vorlesung gibt einen Einblick in Denkweise und Methodik der modernen Kryptographie. Themen sind unter anderem:
Übung:
Insbesondere zur Prüfungsvorbereitung sollte man auch auf eine Mitschrift der Vorlesung zurückgreifen.
Die Folien sind im 4:1 Format gegeben (also, 4 Folien auf eine DIN A4 Seite), aber auch im 1:1 Format verfügbar.
Achtung: Zur Vorbereitung der Vorlesung (Wiederholung von Stoff aus dem Grundstudium) gibt es bereits ein null-tes Übungsblatt, dessen Lösungen auf der ersten Übung am 17. Oktober besprochen werden.
Am Mittwoch, dem 19.03.2003 von 14.30 Uhr bis 15.30 besteht die Gelegenheit zur Klausureinsicht.
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